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Das Fan-Prinzip: Was Fußball und Apple gemeinsam haben.

18 Jul 2019

Mit emotionaler Kundenbindung
Unternehmen erfolgreich steuern


Fans sind loyal. Egal wie das Fußballspiel läuft, die Fans sitzen auf der Tribüne und fiebern jede einzelne Sekunde mit. Wenn das Team verliert, fließen tränen. Wird ein Tor geschossen, bricht die ganze Menge in Jubel aus. Egal in welcher Situation, die eigenen Stars werden aus tiefster Überzeugung verteidigt.

Fans sind nicht nur treu, sondern auch kaufwillig – darum lohnt es sich für jedes Unternehmen, seine Kunden zu Fans zu machen. Aggressive Werbekampagnen, Rabatte und Belohnungen locken neue Kunden an, doch wie schafft man es, diese emotional an ihre Firma zu binden?

Die beste Qualität allein ist heutzutage leider nicht mehr genug. Es wird immer schwieriger, bei der Masse an ähnlichen Produkten herauszustechen. Wer es schafft seine Kunden zu begeistern und diese zu Fans zu machen hat einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.



Woran erkennt man Fan-Kunden?


Jeder Fan zeigt folgende Eigenschaften und Verhaltensweisen. Sind diese nicht vorhanden, handelt es sich (noch) nicht um Fans:



  1. Fan-Kunden haben eine starke emotionale Verbindung zu einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung.

    Ein perfektes Beispiel ist Apple:
    iPhone-Fans schwören auf die Marke und sind dadurch motiviert, immer die neusten Modelle und das dazu passende teure Zubehör zu kaufen.

  2. Fans zeigen ein bestimmtes Verhalten gegenüber der Marke, des Produkts oder der Dienstleistung. Sobald ein neues Apple-Produkt zum Verkauf steht, warten die Kunden stundenlang vor dem Apple-Store, nur um einer der Ersten zu sein.

  3. Fans grenzen sich durch ihre Mentalität und ihre Einstellung klar von anderen Kunden ab. Neben iPhones nutzen Apple-Kunden auch iPad und Mac – sie sind der Meinung, dass andere Geräte nicht mithalten können und jeder der das nicht so sieht kenne sich nicht aus.

Der Schritt vom zufriedenen Kunden zum Fan


Um eine emotionale Bindung zu Kunden aufzubauen, ist es wichtig, seine Kunden und deren Bedürfnisse zu kennen. Kundenbindungsprogramme können dabei helfen. Was finden sie gut, was nicht und was wünschen sie sich? Das Unternehmen muss sich nach den Bedürfnissen der Zielgruppe und der Kunden richten.

Es muss sich fragen, welche Stärken und Schwächen das Unternehmen aus Sicht der Kunden hat. Es gilt Stärken auszubauen, und Schwächen zu verbessern. Kunden können dadurch gezielt angesprochen und überzeugt werden.

Das Einzige, das noch fehlt, ist ein Erfolgserlebnis, eine Schlüsselerfahrung, die der Kunde bei keinem anderen Mitbewerber hatte. Dieses Erlebnis wird er immer wieder suchen, und wieder erleben wollen, dadurch bleibt er treu.





Autor und Copyright: Isabella Walter, Studentin der FH Oberösterreich, Global Sales und Marketing in Steyr


Quellen: https://www.fan-prinzip.de/
https://www.impulse.de/management/marketing/fan-prinzip/7306571.html

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